Eigenkapital für die Hypothek
Für eine Hypothek in der Schweiz brauchen Sie mindestens 20 % des Kaufpreises als Eigenkapital. Die Hälfte davon muss hartes Eigenkapital sein.
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Hartes Eigenkapital: was zählt
Geld zählt als hart, wenn es nicht aus der Pensionskasse stammt. Dazu gehören:
- Das auf dem Konto gesparte Geld.
- Das Guthaben in der Säule 3a.
- Wertpapiere, die Sie verkaufen können.
- Schenkung oder Erbvorbezug.
Nur wenn Sie ein Darlehen der Eltern nicht zurückzahlen müssen, zählt es. Fragen Sie Ihre Bank nach ihrer Bewertung.
Pensionskasse: Vorbeziehen oder verpfänden
Für das eigene Heim dürfen Sie Geld aus der Pensionskasse nutzen. Als Eigenkapital zählt es, nicht aber als hartes. Vorbeziehen oder verpfänden können Sie es. Die Regeln finden Sie unter WEF-Vorbezug.
Hypothek ohne Eigenkapital?
Nein, das geht nicht. Alle Banken verlangen Eigenkapital für selbst bewohntes Eigentum. Die Mindeststandards der Bankiervereinigung verlangen, dass mindestens 10 % nicht aus der Pensionskasse stammen.
Ihr Bedarf an Eigenkapital
| Kaufpreis | Eigenkapital 20 % | davon hart 10 % |
|---|---|---|
| CHF 500'000 | CHF 100'000 | CHF 50'000 |
| CHF 750'000 | CHF 150'000 | CHF 75'000 |
| CHF 1'000'000 | CHF 200'000 | CHF 100'000 |
| CHF 1'250'000 | CHF 250'000 | CHF 125'000 |
| CHF 1'500'000 | CHF 300'000 | CHF 150'000 |
| CHF 2'000'000 | CHF 400'000 | CHF 200'000 |
Mit Kaufnebenkosten wie Notar und Grundbuch rechnen Sie zusätzlich. Je nach Kanton kommt die Handänderungssteuer noch hinzu. Bar bezahlen Sie diese Kosten, nicht aus der Hypothek.
Oft gestellte Fragen
Sind 10 % Eigenkapital genug?
Das gilt nur für die harte Grenze. Insgesamt fordert die Bank 20 %. Aus der Pensionskasse können die fehlenden 10 % stammen.
Gilt die Säule 3a als hartes Eigenkapital?
Ja, das gilt. Das Guthaben der Säule 3a gilt als hartes Eigenkapital. Für selbst bewohntes Eigentum dürfen Sie es beziehen.
